|
Willkommen! |
|
Aktuelles |
|
Über uns |
|
Pressestimmen |
|
Hörproben |
|
Kontakt |
|
Impressum |
Eigentlich liegt Weihnachten bereits ein paar Tage hinter uns. Offiziell jedoch ... mehr >> endet das christliche Fest bekanntermaßen erst mit dem Dreikönigstag am 6. Januar. Eine Möglichkeit, die feierlich stimmungsvolle Seelenlage in musikalischer Weise um ein paar Tage zu verlängern, nutzten jetzt die Besucher der Stadtkirche am Neujahrstag. Zu ihrem "Christmas Carols" betitelten Konzert hatte die Gruppe "Consonanz a 4" geladen. Bei der vierköpfigen a cappella singenden Formation aus Bremen und Hamburg ist der Name mit Blick auf das buchstäbliche Zusammen-Klingen der Stimmen wahrhaftig Programm.
"Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich erschienen sind, obwohl Ihnen Silvester und die Feierei bestimmt noch in den Knochen stecken", begrüßte Tenor Bernhard Scheffel das Publikum. Mit "O little town of Bethlehem" begann der ausdrucksvoll dargebotene Melodienreigen in englischer Sprache, der sich vornehmlich bekannten Weihnachtsliedern des Vereinigten Königreichs aus dem 19. und 20. Jahrhundert widmete. Vor dem imposanten, mit Sternen und Engeln aus Stroh geschmückten Weihnachtsbaum und einem die Stadt Bethlehem darstellenden Altarbild hatten sich die vier Vollblutmusiker in passendem Ambiente aufgestellt. "Ich habe diese Lieder früher immer in meiner Kindheit gehört", erzählt der aus Nordirland stammende Allan Parkes, bei "Consonanz a 4" zuständig für die sonore Basstonlage. "Ich habe dann vorgeschlagen, dass wir unbedingt einmal ein Weihnachtsprogramm gestalten müssen", erzählt Parkes, der am Theater am Goetheplatz tätig ist. Der Tenor Bernhard Scheffel und die Sopranistin Wiltrud deVries arbeiten als freiberuflicher Sänger.
Die Hamburger Mezzosopranistin Annette Gutjahr vervollständigt das musikalische Kleeblatt, das sich in intensiver Probenarbeit und gereifter Konzerterfahrung zu einem harmonischen Klangkörper entwickelt hat. Tonfülle, Dynamik und Wärme, dazu ein perfektes Timing: Ein Rezept, das auch die Besucher in der Stadtkirche mitriss. Zumal etliche der dargebotenen Titel zwar nicht unbedingt zum aktiven Repertoire der unter deutschen Weihnachtsbäumen intonierten Titel gehören, von ihrer Melodie und gelegentlichen Eindeutschungen her dennoch bestens bekannt sind. "God rest ye merry gentleman", dessen Entstehung im 15. Jahrhundert vermutet wird und das auch in Charles Dickens "Weihnachtsgeschichte" verwendet wird, gehörte zu diesen Liedern, ebenso das als "Adeste fideles" etlichen Lateinschülern bekannte "O come all ye faithful".
Das Quartett, das seine Stücke in demokratischer Entscheidung auswählt, hat sich in seinem weltlichen und geistlichen Repertoire vor allem in der Epoche der Romantik angesiedelt. Wie die vier vorzüglich ausgebildeten Sänger mit ihren Stimmen vom zartesten pianissimo bis zum fortississimo geradezu spielerisch umgingen, faszinierte auch Helene Trittin, in Vegesack beheimatete Mutter des bekannten Fraktionsvorsitzenden der Grünen. "Das war mal ganz was anderes, so fantastisch habe ich mir das gar nicht vorgestellt". << weniger
Weser Kurier, 03.01.2011
Ein adventliches Programm bot das Solistenquartett "consonanz à 4" zum Jahreswechsel ... mehr >> in der traditionell gut besuchten Klosterkirche St. Marien. Wer sich die weihnachtliche Stimmung über die Festtage hinaus erhalten hatte, konnte bei den "Christmas Carols" in einem ausgesuchten Liedgut schwelgen, das internationales Flair besaß und dessen Arrangements sehr gegenwartsbezogen waren.
"Consonanz à 4" ist ein a capella-Quartett mit ausgebildeten Sängern aus Bremen und Hamburg, die jeder für sich ein kammermusikalisches Stimmpotential mitbringen. Damit vereinigen sie sich zu einem homogenen Chorgesang von orchestralem Volumen. Ihr musikalischer Ausdruck orientiert sich am Liedtext, dem sie einen dynamischen Spannungsbogen verleihen. Dabei bezieht sich jeder Sänger auf die Anderen und gestaltet doch seine eigene Melodielinie bewusst und mit klarer, tadelloser Stimmführung, was zu einem geschlossenen Klangbild mit durchsichtig harmonischen Strukturen führt. Bemerkenswert ist immer wieder, wie die Sänger einzelne Solopartien in ein harmonisches Fundament einschließen und damit den Klang abrunden.
Immer wieder zeigte sich, dass jeder einzelne Sänger für sich auch ein veritabler Solist ist mit reichlich Bühnenerfahrung in Oper und Konzert: die Sopranistin Wiltrud de Vries, Annette Gutjahr, Mezzosopran, Bernhard Scheffel, ein Tenor mit weitem Stimmbogen, und Allen Parkes, ein Nordire, der mit seinem wohlig warmen Bass niemals in den Vordergrund drängte.
Unterbrochen wurden die Gesangsdarbietungen durch kurze Erzählungen und Gedichte, in denen das Christusgeschehen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet wurde. Andreas Gutjahr las die "Hirtenstrophe" von Peter Huchel, eine nüchterne Betrachtung eines Gegenwartsmenschen, aus der die enttäuschte Hoffnung auf eine wirkliche Zeitenwende mit sozialer Gerechtigkeit spricht. In einem verzweifelten Lamento lässt Kurtmartin Magiera den bethlehemitischen Herbergswirt Jahre später nach einer plausiblen Ausrede dafür suchen, dass er damals Maria und Joseph nicht aufgenommen hat. Und schließlich rechnet ein Spießbürger in seiner Krippenrede - ein satirisches Meisterstück von Josef Reding - mit diesem Jesus von Nazareth ab, der als sozial Benachteiligter geboren wurde, als Edelgammler auf anderer Leute Kosten durch die Lande zog und am Ende auch noch handgreiflich gegen die Börsianer wurde. Sein Ende war vorauszusehen.
Ein qualitativ hoch stehendes Konzert mit ernsten literarischen Anmerkungen leitete das Jahr 2010 in der Klosterkirche St. Marien aus und entließ ein begeistertes Publikum in den sprühenden, krachenden und böllernden Jahreswechsel. << weniger
Weser Kurier / Osterholzer Kreisblatt, 03.01.2011
Die Besucher die den Weg zu diesem Kunstgenuss angetreten hatten, wurden verwöhnt ... mehr >> von dem Gesangsquartett "Consonanz à 4". Die Sänger zeigten sich als versierte Künstler, die mit Christmas Carols in eine ganz eigene Welt entführten und mit ihrer Ausdruckskraft das Publikum inspirierten. Dies lauschte den exquisit vorgetragenen Weisen, ließ sich einfangen im stimmungsvollen Ambiente der vom Licht des Weihnachtsbaumes erfüllten Kirche.
Das facettenreiche Programm enthielt nicht nur bekannte englischsprachige Lieder wie "Shepherds in the field abiding", "Deck the hall", "Hark! The herald-angels sing" oder "O come, all ye faithful", sondern auch weniger bekannte Kompositionen wie Andrew Carters Version von "I wonder as I wander" oder W.J. Kirkpatricks "Away in a manger".
A-capella-Gesang auf solch hohem Niveau hört man nur selten. Der Dialog zwischen den Sängern bestach in seiner Natürlichkeit. Das Ensemble zeigte Feinsinn und Gespür für kleinste dynamische Klangveränderungen und den harmonischen Zusammenklang. Die sakrale Glaubensaussage jenseits des reinen Notentextes wurde mit Innigkeit vermittelt, bewegte jedes einzelne Lied in seiner ganzen Tiefe.
Dies übertrug sich direkt auf das gebannt lauschende Publikum, schuf ein intensives Band im gemeinsamen Erleben. Facettenreich in Tonfülle, Wärme und Dynamik zeigte "consonanz à 4" ein filigranes Klangbild mit besonderem Reiz. Mit den ausgewählten Bearbeitungen britischer Weihnachtslieder des 18. und 19. Jahrhunderts wurde dem Publikum ein formvollendetes A-Capella- Erlebnis präsentiert. Ergänzt durch die von Pfarrer Harald Klammann feinsinng vorgetragenen kurzen Erzählungen war dies ein alle Sinne ansprechender Abend. << weniger
Münstersche Zeitung, Rheine, 02.01.2011
Das Ensemble ”consonanz á 4“ hat eindringlich belegt, dass A-cappella-Gesang weit mehr sein kann als ... mehr >>bloße Renaissance der zwanziger Jahre oder vokales ”Schaulaufen“.
Unumstritten zählen Sopranistin Wiltrud de Vries, Mezzosopranistin Annette Gutjahr, Tenor Bernhard Scheffel und der britische Bass Allan Parkes zu den Guten ihrer Zunft.
Jeder der vier Solisten bezog sich während der Vorträge auf die drei anderen, und doch war jeder in sich und seine Melodienfolge versunken; jede einzelne Stimme hatte ihre eigenen an- und abschwellenden Passagen, welche dann aber in die der anderen hineinfassten, sie umspielten, um wieder zueinander zu finden.
Wer mit dieser Veranstaltung ganz besondere A-cappella-Kunst erleben wollte, ist auf seine Kosten gekommen. << weniger
Dietlind Beinssen, Stadthagen, 28.02.2009
Für ”Consonanz a 4“ hat der harmonische Zusammenklang Priorität. Dennoch wird das solistische Können ... mehr >>der einzelnen Interpreten in keiner Weise vernachlässigt, sondern bildet erst die Voraussetzung für A-cappella-Musik in gelungener Konsonanz.
Eine zentrale Position innerhalb des zweiteiligen Programms nahm das ”Ave Maria“ als typisches Marienlied ein. ... bei Josef Gabriel Rheinbergers Komposition op. 176, 9 (kam) das Imitationsprinzip zur Geltung, bei dem sich die einzelnen Stimmen gegenseitig nachahmten, um dann in perfektem Zusammenklang zu verschmelzen. Der insgesamt ruhige Charakter des Stücks wurde immer wieder durch bewegtere Passagen unterbrochen; der Nachhall des abschließenden Amens war noch sekundenlang in der Marienstiftskirche hörbar.
Franz Liszts Vertonung in A-Dur war dagegen zunächst von einem sakralen Charakter geprägt, der dadurch entstand, dass die Solopartien der einzelnen Sängerinnen und Sänger immer wieder vom harmonischen Fundament der übrigen Stimmen aufgefangen und in Zusammenklang aufgelöst wurden. Die andächtige Stille, die sich im Publikum ausgebreitet hatte, wurde vermutlich auch durch die enorme dynamische Spannweite des Stücks ausgelöst, die das Vokalquartett zum Ausdruck brachte.
Nach anhaltendem Applaus entließ ”Consonanz a 4“ die Zuhörer mit der Zugabe ... nach einem gelungenen Konzert in den ausklingenden Abend. << weniger
Gießener Anzeiger/Oberhessische Zeitung, 20.08.2008
Es war in der Tat ein außergewöhnlich gutes Konzert, welches ”consonanz à 4“ im altehrwürdigen Gemäuer ... mehr >>zu Gehör brachte. Wiltrud de Vries (Sopran), Annette Gutjahr (Mezzosopran), Bernhard Scheffel (Tenor) und Allan Parkes (Bass) ... erfüllten die Kirche allein mit der Kraft ihrer Stimmen mit gelegentlich orchestralem Volumen. Perfekt, ohne Fehl und Tadel, präsentierten die Berufssänger und vielbeschäftigten Solisten in Konzert, Lied und Oper aus Bremen nicht nur die Eröffnung, sondern auch die weiteren Höhepunkte. << weniger
Ostfriesische Nachrichten, 05.03.2007